DIY: “Weißt du noch…?”-Memo

Ich will doch nur spielen. Zumindest ab und an. Ein bisschen Memory oder gern auch ‘ne Runde Siedler von Catan. Sind wohl die Spätfolgen meiner Kindheit ohne Geschwister. Da war die Spielzeit mit anderen Kindern manchmal knapp. Das muss jetzt nachgeholt werden. Aber nicht mit irgendwem. Ne, ne. Die, oder besser gesagt den Spielgefährten für das Spiel des Lebens, unser persönliches Spiel des Lebens, suchen wir uns schon sorgfältig aus.

Und zwar frei nach dem Motto von Nora Tschirner aka Kiki im Film “Alles ist Liebe” (super für Beste-Freundinnen- oder Mama-Tochter-Abende, sag’ ich euch!): Wir wollen mit dem Original unseres Lieblingssongs auf den Lippen durchs Leben gehen! Nur mit dem. Mit der Coverversion  geben wir uns da nicht zufrieden. Schon gar nicht, wenn’s um die hauseigene Beziehung geht. Denn ist es der Richtige, findet man ihn auch noch nach Jahren super. Also den Mann und den Lieblingssong. Zusammen geht’s durch Höhen und Tiefen, an die man sich auch mit 80 noch gern zurück denkt. Der “Weißt du noch…?”-Effekt. Der sowohl beim Lieblingssong auftaucht, wenn er Jahre später wieder aus dem Radio tönt und dabei manchmal urkomische Erinnerungen weckt. Und der sich automatisch einschleicht, wenn man schon das ein oder andere Jährchen Hand in Hand durchs leben spaziert.

Um dem “Weißt du noch…?” auf die Sprünge zu helfen (soll vorkommen, dass man hin und wieder was vergisst), und Danke zu sagen. Für all’ das Schräge, Lustige und Schöne was war und (wir wollen es ja hoffen) noch kommt. Nicht etwa weil bald Valentinstag ist. Nö. Weil’s super ist, in gemeinsamen Erinnerungen zu kramen. Dabei festzustellen, sich in all’ den Jahren verdoppelt und zum Glück wieder halbiert zu haben. Weil man realisiert, dass manches im Nachhinein nur halb so wild war wie damals gedacht. Und weil man so viel erlebt hat, dass man Bücher damit füllen könnte. Oder eben die Rückseiten eines Memories.

Man nehme:
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Auf die Rückseite der Memorykarten kommt ein “Weißt du noch…”. Entweder hier runterladen oder selbst kreativ werden. Ausschneiden und mit einem Klebestift auf jede Rückseite des Blanko-Memories kleben. So sind die Paare 1A getarnt! Das Blanko-Memory gibt’s zum Beispiel hier.

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Jetzt liegt’s an euch. Oder viel mehr an euren Erinnerungen. Bildmotive mit dem “Weißt du noch..?”-Effekt aussuchen und zu jedem Motiv eine passende Frage finden. Bild und Frage bilden jeweils ein Memory-Paar. Beide Motive auf die Größe der Blankokarten zuschneiden, aufkleben, fertig!

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Ein Geschenk soll’s sein? Dafür eine Box geschnappt und mit Seidenpapier ausgelegt. Aus Finnpappe zwei Streifen schneiden, die als Abtrennung für die Memo-Karten dienen. In die Mitte des einen Streifens einen Schlitz schneiden, sodass ihr die Streifen wie ein “X” ineinander stecken könnt. Auf das Seidenpapier setzen und die Kärtchen fachmännisch in die vier entstandenen Vertiefungen verteilen.

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Wer mag, kann den Deckel verzieren. Ich hab’s tatsächlich mit ein wenig Handlettering versucht. Oft gesehen und noch nie gewagt. Das Ergebnis: Nicht schön, aber immerhin selten. Und mit viel Liebe. Das ist ja bekanntlich am Wichtigsten. Hach!

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Und dann wird gespielt, sich erinnert und gelacht. Sodass wir auch in 20 Jahren noch beim sonntäglichen Tatort auf der Couch zusammensitzen und sagen können: “Weißt du noch…?”.

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Viel Spaß mit der Originalversion eures Lieblingssongs und beim Erinnern!

2 Kommentare

  1. Ganz tolle Idee, danke dafür!
    Liebe Grüße,
    Claudia

  2. Kim

    Super tolle Idee und schön umgesetzt. Ich glaube das wird ein Hochzeitsgeschenk für eine meiner Mädels dieses Jahr. Ich freu mich jetzt schon :)

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